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Ein Juwel aus dem 18. Jahrhundert

Geschichte - Architektur - Natur

Barock überrascht gerne

Die Muschelgrotte im Neuen Garten zu Potsdam

Im Neuen Garten Potsdam spielt bei allen kleineren Gartengebäuden die Überraschung eine große Rolle. Aus diesem Grund nehmen Spaziergänger das Bauwerk oft gar nicht wahr. Wer sich von Süden her nähert, stößt auf einen überwachsenen Hügel, der von Bäumen und Sträuchern überschattet wird. Wer am Ufer des Jungfernsees entlang flaniert, wird von den unscheinbaren Mauern aus Tuff- und Raseneisenstein nicht gerade angelockt (siehe Bild 1 im Slider oben). Tatsächlich verbirgt sich hinter diesen Mauern ein seltenes Kleinod: die Muschelgrotte. Sie ist eine der letzten erhaltenen, eigenständigen Grottenarchitekturen.

Dass die wahre Schönheit auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, war genau so gewollt. Dem Besucher eröffnete sich eine unverhofft aufwendige und farbige Dekoration der Innenräume. Die Wände des zentralen Saals und der zwei ihn flankierenden Kabinette schmückten große Spiegel, farbiges Glas, verschiedenartige Steine und Muscheln. Die Decken zeigten Bemalungen und die Böden waren mit Marmor ausgelegt.
Die einstige Pracht der Innenräume ist heute nur noch in Fragmenten erhalten. Doch gerade diese Spuren machen gemeinsam mit den laufenden Restaurierungsarbeiten sichtbar, welch außergewöhnliches Kleinod sich hinter den unscheinbaren Mauern verbirgt.

Den alten Glanz der Muschelgrotte wiederherzustellen, hat sich der „Förderkreis Muschelgrotte im Neuen Garten e.V.“ zum Ziel gesetzt.

Faszination Muschelgrotte

Erleben Sie im Film die Muschelgrotte im Neuen Garten zu Potsdam und lassen Sie sich verzaubern: Vom Jungfernsee aus erreichen Sie den etwas versteckt gelegenen Eingang zur Muschelgrotte. Hier erwartet Sie die Vorsitzende des Fördervereins, Susanne von der Osten-Sacken, zu einer Führung durch die Muschelgrotte.

Infoflyer Muschelgrotte

Den aktuellen Infoflyer mit ausführlichem Lageplan können Sie hier herunterladen